Israels Neugründung und Überleben im 20. Jahrhundert werden nicht selten als Wunder bezeichnet. Atemberaubende Erlebnisse von Zeitzeugen stützen diese Aussage.

Michael Greenspan, ein Enthüllungsjournalist des CNN, erhält den Auftrag einer Reihe von ungewöhnlichen Berichten im Israel des 20. Jahrhunderts auf den Grund zu gehen.

12 Episoden dokumentieren jene dramatischen Ereignisse, die in aufwendigen Inszenierungen, einmaligem Originalmaterial und den Interviews der Beteiligten lebendig werden.

Viele dieser Begebenheiten liegen in der Zeit der Kriege, mit denen der junge Staat Israel seit seiner Gründung im Jahre 1948 konfrontiert war. Jenseits von vernünftigen Erwägungen und Erklärungen widersprechen sie geradezu allen Erwartungen. Dennoch spielten sie eine wesentliche Rolle für die Neugründung und das Fortbestehen des heutigen Israels.

 

Episode Eins: Der Auftrag

Im Yom-Kippur-Krieg bekommt David Yaniv mit seiner Sondereinheit einen nächtlichen Auftrag auf der Golanhöhe. Sie befinden sich plötzlich auf einem Minenfeld. Mit den Bajonetten beginnen sie in der Dunkelheit die versteckten Minen auszugraben. Dann kommt aus dem Nichts eine heftige Windböhe und legt die dicht gelegten Minen frei. - Der Panzer des Kommandanten Avigdor Kahalani wird im Sechstagekrieg betroffen. Der stark verwundete, mit dem Tod ringende Soldat bekommt in der letzten Sekunde seines Lebens eine nicht erklärbare Kraft und springt aus dem brennenden Panzer. Er wird 16 Mal operiert, verlässt den Krankenhaus geheilt und spielt im folgenden Krieg auf der Golanhöhe eine entscheidende Rolle.

Episode Zwei: Das Wunder von Mikmasch

Michael Greenspan erforscht bei Mikmasch zwei geschichtliche Ereignisse, die im zeitlichen Abstanad von fast 3000 Jahren am selben Ort sattfanden. Im ersten Weltkrieg wurde Vivien Gilbert, ein britischer Major, mit seiner Brigade ausgesandt, um die türkische Garnison bei Mikmasch vor der Einnahme von Jericho auszuschalten. In der Nacht vor jener Schlacht las Glbert in seiner Bibel wie Saul und Jonathan im Jahre 1050 vor Christus genau an der gleichen Stelle mit einer Garnison von 30.000 Philistern konfrontiert waren. Gilbert fühlte sich inspiriert, dem ungewöhnlichen Schlachtplan Jonathans zu folgen und erlebte einen glorreichen Sieg.

Episode Drei: Die tapfere Spionin Shula

Michael Greenspan trifft sich auf die 85jährige Shula Cohen, die im Jahre 1948 in Beirut eine Spionin für Israel wurde. Durch ihren wohlhabenden Mann konnte sie sich in libanesischen und syrischen Gesellschaftskreisen bewegen, um Zugang zu streng geheimen Informationen zu erhalten. In einer Lebensgeschichte, die an Königin Esther in der Bibel erinnert, setzt sie ihren bequemen Lebensstiel und ihr gesellschaftliches Leben aufs Spiel, um ihrem Volk zu helfen. Anders als Esther bezahlt Schula einen äusserst hohen Preis für ihre Entscheidung.1960 wird sie ins Gefängnis geworfen und übersteht sieben grausame Jahre von Misshandlungen bis sie schlisslich durch einen geheimen Gefangenenaustausch nach dem Sechstagekrieg nach Jerusalem heimkehren kann.

Episode Vier: Yad Vashem - die aufbewarten Namen

Michael Greenspan besucht die Gedenkstätte Yad Vasem auf dem Berg der Erinnerung in Jerusalem. Sie wurde 1953 als ein Zentrum für Dokumentation, Erforschung, Pedagogik und Gedenken an Holocaust gegründet. Dort beleuchtet der Journalist den Werdegang eines der schrecklichsten Ereignisse der neuzeitlichen Geschichte. Nobelpreisträger Elie Wiesel ist Teil dieser bewegende Episode, die jene ehren möchte, durch deren Opfer das Wunder des heutigen Staates Israel möglich wurde.

Episode Fünf: Kämpfer der Freiheit

Diese mitreissende Episode erzählt von der unfassbaren Geschichte des Ezra Yakin, der als Teenager ein Freiheitskämpfer gegen die Britische Besatzung Palästinas wurde. Seine Mutter betete damals für ihn, dass ihr Sohn niemals von den feindlichen Soldaten gesichtet werden würde. Zu seinem eigenen Erstaunen entkam Ezra wie durch ein Wunder immer wieder den britischen Durchsuchungen. Diese Episode beschreibt ebenso die Chronologie der Hindernisse, die der Errichtung der neuen jüdischen Heimat in den Jahren von 1948 im Wege standen.

Episode Sechs: Ein Staat wird geboren

Israels Gründervater und erster Premierminister David Ben Gurion sagte einst:”Wer in Israel lebt und nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist!” In der aufrüttelnden Episode interviewt Michel Greenspan Freiheitskämpfer und Kriegsveteranen, die sich an den Triumph Israels im Unabhängigkeitskrieg zurückerinnern. Allen Erwartungen zum Trotz konnte Israel seine Heimat gegen die feindlichen Angriffe verteidigen und bewahren.

Episode Sieben: Der überraschende Ausgang 1967

Egal ob man an Wunder glaubt oder nicht, so war der überraschende Sieg Israels im Sechstagekrieg sicher gegen jede vernünftige Erwartung. Diese inspirierende Episode erzählt dramatische Begebenheiten, die mit der Rückgabe Jerusalems in jüdische Hände ertmals nach der Verlust im Jahr 70 nach Christus in Verbindung stehen. Ein bemerkenswerter Bericht handelt davon, wie eine zahlmässig unterlegene israelische Gruppe gerettet wird als die feindlichen Soldaten in Panik geraten und flüchten, weil sie eine Gestalt am Himmel sahen, von der sie behaupteten, es sei Abraham.

Episode Acht: Das Herz des Helden Kahalani

Der Yom-Kippur-Krieg von 1973 war eine neuzeitliche David-und-Goliath Geschichte als Israel der sicheren Auslöschung durch eine Koalition von ägyptischen und syrischen Streikräften gegenüberstand. Avigdor Kahalani einer von Israels höchst dekorierten und geschätzten Kriegshelden erzählt seine eigene Überlebensgeschichte und den Werdegang jener Ereignisse, die schliesslich in einen überraschenden Sieg mündeten. Am Ende dieser bewegenden Folge besucht Michael Greenspan die Gedenkmauer des Militärmuseums von Latrun.

Episode Neun: Das Volk kehrt heim

Einige Wunder sind so gewaltig, dass sie nur dann tatsächlich geschätzt werden können, wenn sie im Kontext des geschichtlichen Verlaufs betrachtet werden. Dazu gehört auch die Sammlung des weltweit zerstreuten jüdischen Volkes für die Neuschaffung des Staates Israel nach über 2000 Jahren im Exil. Israelische Bürger teilen aus erster Hand mit, was es für sie bedeutet, im Land ihrer Vorväter zu leben. Rabbiner Israel Lau beschreibt die Bedeutung dieser Heimkehr in Verbindung mit seiner Überlebensgeschichte aus dem Holocaust. Russische Juden denken zurück an jene Zeit bevor sie schliesslich der Tyrannei des Kommunismus entkommen konnten.

Episode Zehn: Ein Land der Wunder?

Ist Israel ein Ort an dem Wunder geschehen? Angefangen bei gewöhnlichen israelischen Staatsbürgern bis hin zu Israel Lau, dem Oberrabbiner von Tel Aviv, setzt Michel Greenspan seine Aufklärungsarbeit fort. Ist Israels überleben das Ergebnis von menschlicher Tapferkeit, Umsicht und Weisheit oder das Werk Gottes?

Episode Elf: Mythos oder Wunder?

Fremde Wesen, die flammende Schwerter zücken, vereiteln den Versuch von Arabern, eine jüdische Gemeinschaft zu zerstören. Tausende von Störchen tauchen plötzlich auf, um Heuschrecken zu vertilgen, die ein landwirtschaftliches Dorf plagen. Das sind nicht Geschichten aus der Bibel. Diese Berichte beziehen sich auf Ereignisse im Israel des 20. Jahrhunderts. Michael Greenspan spricht mit jenen, die mit diesen und weiteren unfassbaren Ereignissen in Verbindung standen. Seine Recherchen bestärken ihn darin, noch gründlicher hinzusehen und eine neue Sichtweise zuzulassen , dass Wunder tatsächlich geschehen.

Episode Zwölf: Entebbe - Rettung aus den Fängen der Terroristen

Szenen aus dem oskarnominierten Film „Operation Thunderbolt“ dokumentieren das quälende Geiseldrama von 1976 als arabische Terroristen den Air France Flug 139 entführten.Themen wie Wunder und Glaube erreichen eine sehr persöhnliche Dimension durch die Intervews mit Sara Davidson, einer damaligen Geisel und mit Chiki Shani, dem Piloten eines Herkules Transportflugzeuges, das die Soldaten einer israelischen Eliteeinheit für die herausfordernde Befreiungsmission zum Entebber Flughafen brachte.

 

 

Das Ziel dieses ungewöhnlichen Forschungsprojektes

Blickt man zurück auf jene Umstände, die in der Gründungszeit des Staates Israel vorlagen und darüber hinaus auf seine nicht gerade hohen Überlebenschancen, dürfte diese Nation tatsächlich heute nicht mehr existieren. Im Widerspruch zu allen logisch nachvollziehbaren Erwägungen scheint Israel sogar aufzublühen trotz aller Angriffe und Anfeindungen, mit denen es ständig konfrontiert war. Warum? Und weshalb? Diese einzigartige und bewegende Filmdokumentation von der Überlebensgeschichte Israels betrachtet nicht nur geschichtliche Fakten. Sie sucht vielmehr auch zu ergründen, warum die Israelis selbst glauben, dass sie allen Erwartungen zum Trotz überleben konnten. Nicht alle von ihnen sehen in den militärischen Siegen ein göttliches Eingreifen. Dennoch teilen alle die Überzeugung, dass das Überleben Israels durch die Turbulenzen des 20. Jahrhunderts hindurch allen logischen Wahrscheinlichkeiten geradezu widersprach.

 

 

 

 

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16:9
Originalausgabe: ©MMVII Questar.Inc.USA
Deutsche Ausgabe: ©Hit-Verlag. Wien 2009
Übersetzung: Christiane Uffrecht
Lektor und Hauptsynchronsprecher: Andreas Fischer
Gesamtspielzeit: 300 Minuten